Der anfängliche negative Marktwert in der Anlageberatung.

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ISBN-13:
9783428154944
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
11.06.2018
Seiten:
264
Autor:
Christian Sandquist
Gewicht:
402 g
Format:
233x159x20 mm
Serie:
120, Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Der anfängliche negative Marktwert ist eine der zentralen Fragen des Kapitalanlageberatungsrechts in den letzten Jahren gewesen, ohne dass ein Ende der Diskussion in Sicht ist. Ausgangspunkt der Kontroverse bildet die "Ille-Entscheidung" im Jahr 2011. Der XI. Zivilsenat des BGH bejahte die Aufklärungspflicht über den anfänglichen negativen Marktwert bei einem CMS Spread Ladder Swap. Gegenstand der Arbeit ist der anfängliche negative Marktwert in tatsächlicher und in rechtlicher Hinsicht.
A. Einleitung
Der anfängliche negative Marktwert in der Anlageberatung - Methode und Gang der Untersuchung

B. Finanzprodukte

Einführung - Swaps - Optionen - Zinsbegrenzungsverträge - Zertifikate - Anleihen

C. Der anfängliche negative Marktwert

Einführung - Swap-Verträge - Andere Finanzprodukte - Kritik an der Terminologie "Marktwert" und "negativer Marktwert" - Auswirkungen

D. Allgemeine Pflichten des Anlageberaters

Einführung - Grundzüge des Aufsichtsrechts - Grundzüge des Zivilrechts - Das Verhältnis von Aufsichtsrecht und Zivilrecht

E. Pflichten des Anlageberaters bei Swap-Verträgen mit anfänglichem negativem Marktwert

Stand der höchstrichterlichen Rechtsprechung - Stand der Diskussion in Instanzrechtsprechung und Literatur

F. Pflichten des Anlageberaters bei sonstigen Finanzprodukten mit anfänglichem negativem Marktwert

Einführung - Objektgerechte Beratung - Pflicht zur Aufklärung über den anfänglichen negativen Marktwert - Sonderfall: Eingebettete Derivate

G. Der anfängliche negative Marktwert im Gesamtgefüge des Kapitalanlageberatungsrechts

Einführung - Aufsichtsrecht - Zivilrecht

H. Die Entwicklung der BGH-Rechtsprechung zum anfänglichen negativen Marktwert

Swap I - Swap II - Swap I - Swap III - Swap I - Swap VI - Bewertung der Entwicklung - Ausblick

I. Eigener Vorschlag

Verzicht auf die weitere Verwendung des Begriffs "anfänglicher negativer Marktwert"

J. Schlussbetrachtung

Literatur- und Stichwortverzeichnis
Der XI. Zivilsenat des BGH bejahte 2011 in der sog. "Ille-Entscheidung" die Aufklärungspflicht über den anfänglichen negativen Marktwert bei einem CMS Spread Ladder Swap. Auf das Urteil folgte eine kontroverse Diskussion in Instanzrechtsprechung und Literatur um den Begriff und die Folgen des anfänglichen negativen Marktwerts für die Anlageberatung. Seit 2015 sind weitere BGH-Entscheidungen ergangen, mittlerweile als Swap-Rechtsprechung bekannt. Der anfängliche negative Marktwert ist eine der zentralen Fragen des Kapitalanlageberatungsrechts in den letzten Jahren gewesen, ohne dass ein Ende der Diskussion in Sicht ist. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, den anfänglichen negativen Marktwert in tatsächlicher und in rechtlicher Hinsicht aufzuarbeiten. Zu Beginn werden die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen des anfänglichen negativen Marktwerts dargestellt. Die anschließende rechtliche Untersuchung hat nicht nur Swap-Verträge, sondern auch andere Finanzprodukte zum Gegenstand.

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