Krieg um die Alpen

Der Erste Weltkrieg im Alpenraum und der bayerische Grenzschutz in Tirol
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428128433
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
17.11.2008
Seiten:
715
Autor:
Alexander Jordan
Gewicht:
1069 g
Format:
233x156x43 mm
Serie:
35, Zeitgeschichtliche Forschungen (ZGF)
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
A. Einleitung, Forschungsstand und Quellenkritik - B. Ausgangsbedingungen - C. Die österreichisch-ungarische Südwestfront - Frontverlauf, Topographie und Kriegsvorbereitungen - D. Die Kombattanten - Streitkräfte und Spezialtruppen - E. Der Sperr-Riegel im Gebirge - Zur Theorie des Krieges in den Bergen - F. Vom Krieg der Bergführer zur 'Verdunisierung' - Kriegsereignisse bis Ende 1917 - G. Der seltsame Krieg über und unter der Erde - H. Das 'Wunder' von Karfreit - Ausbruch aus dem Gebirge - I. Dem Ende entgegen - Das letzte Kriegsjahr - J. Grenzschutz Süd - Die Besetzung Tirols durch bayerische Truppen - K. Epilog - 'Über die Schwierigkeit Südtiroler zu sein' - L. Schlussbetrachtungen - Zusammenfassung / Abstract - Anhang A-E: Dokumente - Karten - Abbildungen - Kurze chronologische Übersicht zum Grenzschutz Süd - Hinweise zu Stärke und Organisation der Truppenverbände - Quellenverzeichnis - Literaturverzeichnis - Sonstige Verzeichnisse - Personenregister - Ortsregister
Der Krieg um die Alpen, der in den Jahren 1915 bis 1918 zwischen Italien und Österreich-Ungarn entbrannte, war der umfassendste Konflikt, der jemals im Alpenraum stattfand. Mitten im Ersten Weltkrieg waren tausende Soldaten dauerhaft in den Hochalpen versammelt, die im Sommer wie im Winter dort lebten und kämpften. Der Autor verfolgt die Besonderheiten und theoretischen Grundlagen des Hochgebirgskrieges und stellt die Anforderungen, mit denen die Soldaten in der Fels- und Eisregion konfrontiert wurden, heraus. Es werden nicht nur die komplizierten politischen Verwicklungen behandelt, die zum italienischen Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten führten, sondern auch die Kampfhandlungen selbst sowie die Truppenformationen der beteiligten Mächte. Der geographische Schwerpunkt der militärhistorischen Untersuchung liegt auf Tirol und der Region von der Schweizer Grenze bis hin zu den Julischen Alpen.Erstmalig wird in diesem Buch der Einmarsch deutscher Truppen in Tirol im November 1918 anschaulich geschildert und wissenschaftlich bewertet. Es bestand die Gefahr, dass Truppen der Entente als Reaktion auf den österreichisch-italienischen Waffenstillstand 1918 von Tirol aus einen Stoßkeil in Bayerns Südflanke treiben könnten. Leitfragen der Analyse richten sich auf die Organisation des Grenzschutzes, auf die Entscheidungsträger und auf die militärstrategischen und politischen Beweggründe, die zum Einmarsch in Tirol führten.
In der Studie wird die Erlebensebene der Frontsoldaten in die Darstellung der Ereignisse an der italienisch-österreichischen Front eingebettet. Bisher unbearbeitetes Quellenmaterial lässt neue Schlüsse zu. Etwa jenen, dass sich der Krieg in den Alpen keineswegs exakt nach den theoretischen Vorgaben und Erwartungen der Armeeführung entwickelte. Ein umfangreicher Dokumentenanhang sowie Karten- und Bildmaterial und eine ausführliche Bibliographie runden das Werk ab.

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