Autonomie und Heteronomie des Testamentsvollstreckers

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428128365
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.08.2009
Seiten:
268
Autor:
Thomas Storz
Gewicht:
359 g
Format:
235x159x20 mm
Serie:
392, Schriften zum Bürgerlichen Recht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Inhaltsübersicht:
1 Einleitung -
2 Die Rechtsstellung des Testamentsvollstreckers -
3 Das Pflichtverhältnis zwischen Testamentsvollstrecker und Erben -
4 Überwachung des Testamentsvollstreckers durch das Nachlassgericht? -
5 Zulässigkeit und Grenzen einer Vereinbarung zwischen Testamentsvollstrecker und Erben -
6 (Heute anerkannte) Fallgruppen des Zusammenwirkens von Testamentsvollstrecker und Erben -
7 Genehmigungserfordernisse -
8 Anforderungen an die Form einer Vereinbarung zwischen Testamentsvollstrecker und Erben -
9 Möglichkeiten des Erblassers, ein unerwünschtes Zusammenwirken von Testamentsvollstrecker und Erben zu vereiteln -
10 Schlussbetrachtung - Literatur- und Sachverzeichnis
Die zu vererbende Vermögensmasse in Deutschland steigt und wird heute auf über eine Billion Euro geschätzt. Angesichts dieses Sachverhalts kommt der Position des Testamentsvollstreckers, dessen starker Stellung quasi als "Herr des Nachlasses" sowie der damit einhergehenden nahezu vollständigen Entrechtung der Erben eine weit reichende Bedeutung zu. Nicht selten motivieren Herrschsucht über den Tod hinaus sowie hämische Gesinnung den Erblasser, einen Testamentsvollstrecker einzusetzen.
Thomas Storz zeigt die vielfach verankerte rechtliche Heteronomie des Testamentsvollstreckers auf. Im Sinne der Vertragsfreiheit fragt er, ob die unbeschränkte Autonomie des Testamentsvollstreckers nicht durch Absprache mit den Erben befriedet werden könnte. Er unternimmt den Versuch, den Erben in die Nachlassverwaltung einzubinden, wobei er auch die Haftbarkeit des Testamentsvollstreckers dem Erben gegenüber vor Augen hat, in die er trotz seiner Machtfülle ohne Not geraten kann. Ob und inwieweit kann der Testamentsvollstrecker mit dem Erben zusammenarbeiten? Ob und in welchem Umfang kann er sich gegenüber den Erben vertraglich binden? Was könnte in einem solchen Vertrag geregelt werden? Wie könnte dies umgesetzt werden? Geht es allein oder wer wären die Beteiligten?

Eine wissenschaftliche Publikation zu dem gleichwohl traditionsreichen wie aktuellen Problem der Vereinbarungen zwischen Testamentsvollstrecker und Erben. Das Buch ist auch von praktischer Relevanz für Notare und andere Testamentsvollstrecker.

Ausgezeichnet mit dem Preis der Reinhold- und Maria-Teufel-Stiftung für hervorragende wissenschaftliche Leistungen 2009.

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