Vertragsnaturschutz

Ein Verwaltungsinstrument mit ungewisser Zukunft?
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428128341
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
11.12.2008
Seiten:
258
Autor:
Carola Windstoßer
Gewicht:
347 g
Format:
233x158x13 mm
Serie:
78, Tübinger Schriften zum Staats- und Verwaltungsrecht (TSSV)
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Aus dem Inhalt:
Einleitung - Erster Teil: Abgrenzung und Erscheinungsformen des Vertragsnaturschutzes: Entwicklung des Vertragsnaturschutzes und Untersuchungsrahmen - Abgrenzung zu Agrarumweltmaßnahmen - Angebotsnaturschutz - Verhältnis des Vertragsnaturschutzes zu mitwirkungsbedürftigen Verwaltungsakten - Erscheinungsformen - Abschließende Zusammenstellung der Ergebnisse - Zweiter Teil: Handhabung des Vertragsnaturschutzes in der Verwaltungspraxis ausgewählter Länder: Vertragsnaturschutz in Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen - Abschließende Betrachtung - Dritter Teil: Rechtsfragen des Vertragsnaturschutzes: Rechtsgrundlagen für den Vertragsnaturschutz - Anforderungen des nationalen Rechts an den Vertragsnaturschutz - Anforderungen des EG-Vertrages (EGV) an den Vertragsnaturschutz - Vierter Teil: Mittel und Wege zur Verringerung der finanziellen Schwierigkeiten: Ausweitung der Mitfinanzierung von EG und Bund - Zulässigkeit einseitig-hoheitlicher Anordnungen ohne entsprechende Ausgleichsgewährung - Fünfter Teil: Abschließende Betrachtung und Ausblick - Anhang: Landesrechtliche Vorschriften zum Vertragsnaturschutz - Literaturverzeichnis - Sachverzeichnis
Lange schien die Kluft zwischen einer rentablen Landwirtschaft und dem Naturschutz unüberbrückbar. Seit den 80er Jahren wurde zunehmend die Funktion der Landwirtschaft für die Erhaltung der ländlichen Umwelt erkannt und der Vertragsnaturschutz entwickelt: Er honoriert Landwirte über freiwillige vertragliche Vereinbarungen gezielt für ihre Leistungen für den Naturschutz. Trotz der positiven Resonanz werden für den Vertragsnaturschutz nicht wie gefordert mehr Gelder zur Verfügung gestellt. Die Verfasserin fragt nach den Ursachen hierfür und wie Abhilfe geschaffen werden könnte.
Zunächst umreißt sie den Begriff "Vertragsnaturschutz" näher und stellt am Beispiel von drei Bundesländern die Verwaltungspraxis dar. Sodann untersucht sie die Rechtsgrundlagen des Vertragsnaturschutzes auf Bundes- und Landesebene. Es folgt eine Prüfung der Anforderungen, die das Grundgesetz und das EG-Recht an die Verträge stellen. Dies wirft die Frage auf, ob sich die Situation des Vertragsnaturschutzes durch eine verstärkte Mitfinanzierung der EG bzw. des Bundes verbessern ließe. Die Autorin prüft abschließend, inwieweit Landwirte für die Erbringung von Naturschutzleistungen zu vergüten sind.

Carola Windstoßer beschreibt detailliert tatsächlich wie auch rechtlich die derzeitige Situation des Vertragsnaturschutzes. Sie liefert eine systematische Analyse des Rechtsrahmens, vor allem auch hinblicklich der beihilfenrechtlichen Fragen.

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