Das Solidaritätsprinzip im Umweltvölkerrecht

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ISBN-13:
9783428127993
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
08.10.2008
Seiten:
473
Autor:
Katrin Frauenkron
Gewicht:
622 g
Format:
234x156x23 mm
Serie:
162, Schriften zum Umweltrecht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Aus dem Inhalt:Einführung: Fragestellung und Gang der Untersuchung - Erster Teil: Entwicklung des Solidaritätsgedankens: Ursprung und Entwicklung des Solidaritätsbegriffs - Die Entwicklung des Solidaritätsgedankens im Völkerrecht - Zweiter Teil: Das Solidaritätsprinzip im allgemeinen Völkerrecht: Inhaltliche Bestimmung des Solidaritätsprinzips im allgemeinen Völkerrecht - Solidarität als Rechtsprinzip des allgemeinen Völkerrechts - Dritter Teil: Solidarität im Umweltvölkerrecht: Solidarität als Rechtsprinzip im Umweltvölkerrecht - Solidarpflichten im Umweltvölkerrecht: Verbindlichkeit, Grenzen und Einforderbarkeit - Einordnung des Solidaritätsprinzips in den Katalog der Strukturprinzipien des Umweltvölkerrechts. Kollision und Bereicherung - Vierter Teil: Die Rechtsnatur des Solidaritätsprinzips - Rückschlüsse und Einordnung: Die unterschiedliche Anerkennung des Solidaritätsprinzips im allgemeinen Völkerrecht und im Umweltvölkerrecht - Das Solidaritätsprinzip als gewohnheitsrechtlich anerkannter Grundsatz - Das Solidaritätsprinzip als allgemeiner Rechtsgrundsatz - Ergebnis und Ausblick - Fünfter Teil: Thesen - Anhang 1-3 - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis
Solidarität im Umweltvölkerrecht ist ein Thema von hoher Aktualität und Praxisrelevanz. Aus den Medien sind die derzeitigen Bemühungen um einen effektiven Klimaschutz hinlänglich bekannt. Aber auch andere globale Umweltprobleme dringen immer öfter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Dass ein internationaler Umweltschutz nicht ohne Solidarität gegenüber wirtschaftlich schwächeren Staaten Erfolg haben kann, liegt dabei auf der Hand. Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Bereich bislang nur stiefmütterlich wissenschaftlich bearbeitet wurde. Diese Lücke füllt nun die Autorin und legt dar, dass sich der Gedanke der Solidarität insbesondere im Klima- und Ozonschutz, aber auch in anderen, weniger medienpräsenten Bereichenzu einem verbindlichen Rechtsprinzip verdichtet hat. In nahezu handbuchartiger Weise werden die relevanten umweltvölkerrechtlichen Verträge in den verschiedenen Bereichen des internationalen Umweltschutzes auf solidarische Strukturen, wie gemeinsame Ziele und aktive Hilfeleistungen, untersucht. Zudem zeigt die Autorin auf, inwieweit sich das Solidaritätsprinzip in den Katalog der bereits anerkannten Prinzipien des Umweltrechts einfügt. Das Ergebnis der Arbeit erstaunt und macht für die Zukunft des internationalen Umweltschutzes Hoffnung: Das Solidaritätsprinzip hat sich als ein allgemeiner Rechtsgrundsatz des Umweltvölkerrechts etabliert.

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