Die Zurechnung von Retter-, Flucht- und Verfolgerverhalten im Strafrec

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ISBN-13:
9783428127856
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
19.09.2008
Seiten:
478
Autor:
Fedor Strasser
Gewicht:
639 g
Format:
236x158x23 mm
Serie:
198, Schriften zum Strafrecht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Inhaltsübersicht: Einleitung - Erster Teil: Die Zurechnung von Retter-, Flucht- und Verfolgerverhalten in der allgemeinen Fahrlässigkeitsdogmatik: 1. Grundlagen: Grundlagen der Zurechnung bei Opfer- und Drittverhalten - 2. Die Zurechnung von Retterverhalten: Der Retter als Schädiger - Der Retter als Geschädigter - 3. Die Zurechnung von Fluchtverhalten: Der Flüchtende als Geschädigter - Der Flüchtende als Schädiger - 4. Die Zurechnung von Verfolgerverhalten: Der Verfolger als Geschädigter - Der Verfolger als Schädiger - Zweiter Teil: Die Zurechnung von Retter-, Flucht- und Verfolgerverhalten bei den erfolgsqualifizierten Delikten: 5. Das Unmittelbarkeitskriterium der erfolgsqualifizierten Delikte: Die Bedeutung des sogenannten Unmittelbarkeitskriteriums - 6. Die Zurechnung von Fluchtverhalten: Fluchtfälle in der Rechtsprechung - Die Lösung von Fluchtfällen in der Literatur - Entwicklung des eigenen Lösungsmodells für Fluchtfälle - 7. Die Zurechnung von Retterverhalten: Retterfälle in der Rechtsprechung - Die Lösung von Retterfällen in der Literatur - Übertragung des eigenen Lösungsvorschlags auf die Retterfälle - 8. Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Tatbestand mit strafbegründender schwerer Folge: Die Zurechnung von Flucht- und Retterverhalten beim Tatbestand der Beteiligung an einer Schlägerei (
231 StGB) - Zusammenfassung - Literatur- und Sachwortverzeichnis
Lässt sich einem Individuum, das durch ein inkriminiertes Verhalten eine Kausalkette in Gang gesetzt hat, ein dadurch verursachtes fehlerhaftes Drittverhalten strafrechtlich zurechnen? Auf welcher dogmatischen Grundlage ließe sich eine solche Zurechnung begründen? Fedor Strasser konzentriert sich bei dieser Frage auf die sogenannten Retter-, Flucht- und Verfolgerfälle und arbeitet für diese umfassende Maßstäbe zur Zuordnung der jeweiligen Schadensverläufe heraus.Schädigt der Retter das vom Primärtäter verletzte Opfer, so wird der Aspekt des Fortwirkens der gesetzten Ausgangsgefahr als zentraler Zurechnungsmaßstab begründet. Kommt der Retter selbst zu Schaden, so muss einem normativen Korrespondenzprinzip zwischen der Sorgfaltspflichtverletzung durch den Gefahrverursacher und dem Schutzanspruch des Retters Geltung verschafft werden. Bei den Verfolgerfällen hebt der Autor die Bedeutung des Selbstbegünstigungsprinzips hervor und gelangt dadurch zu einer restriktiven Sichtweise. Für die erfolgsqualifizierten Delikte wird ein Modell der Systemgeschlossenheit entwickelt, um dem aus dem Strafrahmen dieser Delikte erwachsenen Restriktionsbedürfnis gerecht zu werden.

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