Organisierte Kriminalität im französischen Strafverfahren

Zur Einführung eines besonderen Strafverfahrens durch die Loi Perben II
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428127474
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
19.05.2008
Seiten:
302
Autor:
Peggy Pfützner
Gewicht:
413 g
Format:
228x151x20 mm
Serie:
110, Schriftenreihe des MPI für ausländ. und internat. Strafrecht. Reihe S: Strafrechtl. Forschungsb.
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Aus dem Inhalt:Vorwort - Abkürzungsverzeichnis - Erster Teil: Einleitung und Grundlagen: Ziel der Untersuchung - Einschlägige Grundlagen des französischen Strafverfahrens - Die Loi Perben II - Die Ausgestaltung des Strafverfahrens für organisierte Kriminalität als besonderes Strafverfahren - Zweiter Teil: Begriff und Straftatbestände der organisierten Kriminalität: Versuche einer allgemeinen juristischen Definition der organisierten Kriminalität - Der Straftatenkatalog des Art. 706-73 Abs. 1 CPP - Die Generalklauseln des Art. 706-74 CPP - Zwischenergebnis - Dritter Teil: Die besonderen Strafgerichtszuständigkeiten für organisierte Kriminalität: Existenz besonderer Strafgerichtszuständigkeiten - Weiterentwicklung besonderer Strafgerichtszuständigkeiten im Strafverfahren für organisierte Kriminalität - Zwischenergebnis - Vierter Teil: Die Ermittlungs- und Sicherungsmaßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität: Allgemeines - Erweiterte Ermittlungsmaßnahmen für organisierte Kriminalität - Ausschließliche Ermittlungsmaßnahmen für organisierte Kriminalität - Vorläufige Sicherungsmaßnahmen für organisierte Kriminalität - Zwischenergebnis - Gesamtergebnis - Anhang - Gesetzestexte - Literaturverzeichnis
Am 9. März 2004 verabschiedete der französische Gesetzgeber die sogenannte Loi Perben II. Dieses Gesetz enthält einige der weitreichendsten Veränderungen des materiellen Strafrechts sowie des Strafverfahrensrechts der letzten Jahrzehnte. Nicht zuletzt schlug es einen neuen Weg zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität ein. In einem eigenen Verfahren, das die organisierte Kriminalität erstmals anhand eines Straftatenkatalogs definiert, sind besondere Strafgerichtszuständigkeiten festgelegt und besondere Ermittlungsmaßnahmen erlaubt. Bestehende Ermittlungsmaßnahmen wurden erweitert und neue erstmals gesetzlich geregelt. So kann der Polizeigewahrsam nun auf bis zu 96 Stunden verlängert werden - teilweise auch ohne dem Betroffenen das Recht auf Unterredung mit einem Anwalt zu gewähren.Die Autorin geht der Frage nach, ob die Definition der organisierten Kriminalität anhand des Straftatenkatalogs kohärent ist oder ob der Gesetzgeber nicht vielmehr die Bekämpfung der organisierten Kriminalität als Vorwand zur Einführung eines besonderen Verfahrens für schwere Straftaten benutzt hat. Detailliert wird dargestellt, inwieweit das Strafverfahren fürorganisierte Kriminalität vom allgemeinen Strafverfahren abweicht und welche Änderungen mit der Einführung besonderer Strafgerichtszuständigkeiten und Ermittlungsmaßnahmen im Bereich der Bekämpfung organisierter Kriminalität eingetreten sind.

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