Grenzen und Abgrenzungen des Küstenmeeres

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ISBN-13:
9783428121335
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.05.2007
Seiten:
255
Autor:
Kai Trümpler
Gewicht:
362 g
Format:
235x159x15 mm
Serie:
85, Tübinger Schriften zum internationalen und europäischen Recht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Einführung - 1. Kapitel: Abgrenzung des Küstenmeeres zum Festland, den inneren Gewässern und der Hohen See: A. Normale Basislinie und Kreisbogen: Inseln und Küstenmeer - Trockenfallende Erhebungen - Besonderheit des SRÜ: Riffe als moderne Basislinie - B. Abweichung von der normalen Basislinie: Buchten - Häfen - Reeden - Flüsse - Gerade Basislinien - C. Besonderheiten des SRÜ: Teil IV: Archipelstaaten - Art. 16 SRÜ: Publizitätserfordernis - D. Die Ausdehnung des Küstenmeeres - E. Die Abgrenzungshandlung - 2. Kapitel: Die Abgrenzung des Küstenmeeres von benachbarten und gegenüberliegenden Staaten: A. Der Weg zur Äquidistanzlinie: Der Grisbardana Fall - Die Haager Kodifikationskonferenz - B. Entwicklung der Äquidistanzlinie: Vorbereitung der ILC - Genfer Seerechtskonferenz. Äquidistanz als Grenze einseitigen Handelns - C. Art. 12 KMÜ / 15 SRÜ im Einzelnen: Besondere Umstände. Special circumstances - Die Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofes zu special circumstances - Äquidistanz in der Rechtsprechung des IGH - Definition besonderer Umstände - Äquidominanzlinie - Zusammenfassung - Literatur- und Sachwortverzeichnis
Mit der vorliegenden Arbeit schließt der Autor eine Lücke in der seerechtlichen Literatur. Kai Trümpler geht auf die bisher wenig beachteten Fragen ein, die sich aus dem besonderen Status des Küstenmeeres als Staatsgebiet sowohl bei der einseitigen Ziehung der Küstenmeergrenze als auch bei der Abgrenzung zwischen Küstenstaaten ergeben.Im ersten Kapitel analysiert der Autor in übersichtlicher, kommentarähnlicher Weise die einschlägigen Normen des Seerechtsübereinkommens (SRÜ), aber auch des älteren Küstenmeerübereinkommens zur Ziehung der Basislinien. Schwerpunkte liegen auf Buchten, Archipelstaaten und geraden Basislinien. So argumentiert Trümpler, dass nach der Ausdehnung der AWZ auf 200 sm wirtschaftliche Erwägungen ein extensives Basisliniensystem nicht mehr rechtfertigen können. Gegenstand des zweiten Kapitels ist die Abgrenzung des Küstenmeeres zwischen benachbarten und gegenüberliegenden Staaten. Der Autor untersucht ausführlich das anwendbare Völkervertrags- und Völkergewohnheitsrecht. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den"besonderen Umständen"des Art. 15 SRÜ. Trümpler plädiert angesichts der Staatsgebietsqualität des Küstenmeeres für eine möglichst genaue Eingrenzung dieses unbestimmten Rechtsbegriffes und schlägt als technischen Indikator die Äquidominanzlinie vor.

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