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Das Diskriminierungsverbot wegen einer Behinderung

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428119356
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
28.07.2006
Seiten:
307
Autor:
Tobias Leder
Gewicht:
412 g
Format:
233x157x17 mm
Serie:
250, Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Einleitung
- 1. Kapitel: Entwicklung des Diskriminierungsverbots wegen einer Behinderung: Der europäische Weg hin zu der Verabschiedung der Rahmenrichtlinie - Entwicklung in Deutschland - Vereinigte Staaten

- 2. Kapitel: Grundlagen und Reichweite des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgebotes: Die verschiedenen Gleichheitsmodelle des Anti-Diskriminierungsrechts - Die Vergleichbarkeit als Anwendungsvoraussetzung des Gleichheitssatzes

- 3. Kapitel: Normative Erfassung der geschützten Personengruppe: Zum Begriff der Behinderung als Voraussetzung des Diskriminierungsschutzes - Grenzen des Gruppenprinzips: Die Heterogenität des geschützten Personenkreises

- 4. Kapitel: Allgemeiner Diskriminierungsschutz aufgrund einer Behinderung: Geltungsbereich des allgemeinen Diskriminierungsschutzes - Tatbestände allgemeiner Benachteiligungen - Rechtfertigungsmöglichkeiten allgemeiner Benachteiligungen

- 5. Kapitel: Angemessene Vorkehrungen als besonderer Diskriminierungsschutz: Die Funktionen angemessener Vorkehrungen im System des Diskriminierungsschutzes - Geltungsbereich des besonderen Diskriminierungsschutzes - Tatbestandliche Reichweite des besonderen Diskriminierungsschutzes - Unverhältnismäßige Arbeitgeberbelastung als Grenze

- 6. Kapitel: Durchbrechungen des allgemeinen und besonderen Diskriminierungsschutzes: Maßnahmen nach Art. 2 Abs. 5 RL - Berufliche Anforderungen gem. Art. 4 Abs. 1 RL - Positive Maßnahmen nach Art. 7 RL - Literaturverzeichnis - Sachregister
Der arbeitsrechtliche Diskriminierungsschutz steht mit der Verabschiedung des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes vor seiner bis dato größten Erweiterung. Im Kanon der verbotenen Differenzierungsmerkmale steht die Behinderung. Sie stellt ihre eigenen Voraussetzungen an den Diskriminierungsschutz und verlangt individuelle Lösungen, die ihre getrennte Behandlung rechtfertigen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Rahmenrichtlinie (2000/78/EG). An ihr müssen sich die deutschen Vorschriften messen lassen. Gleichzeitig bedient sich Tobias Leder insbesondere des Rechtsvergleichs mit den USA. Dabei verzichtet er auf eine schlichte Gegenüberstellung der Regeln beider Rechtsordnungen, sondern wählt einen integrativen Ansatz. U.S.-amerikanische Erfahrungen zieht der Autor an den Stellen zu Rate, wo es für die Interpretation der europäischen Vorgaben sinnvoll ist. Ein solcher Rückgriff ist angebracht, da die Rahmenrichtlinie zu stark an U.S.-amerikanische Vorbilder angelehnt ist, als dass man bei ihrer Ausdeutung auf einen Blick in diesen Rechtskreis verzichten sollte.

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