AHA-BUCH

Das Naturrecht der Geselligkeit

Anthropologie, Recht und Politik im 18. Jahrhundert
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428119288
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
17.03.2009
Seiten:
336
Autor:
Vanda Fiorillo
Gewicht:
433 g
Format:
234x156x17 mm
Serie:
73, Philosophische Schriften
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Aus dem Inhalt:I. Grundbegriffe des Naturrechts: Das Gesetz der Geselligkeit und seine Korollarien: G. M. Chiodi, Die socialitas in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Ein philosophisches Sittenbild von der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft - T. Ahnert, Problematische Bindungswirkung: Zum 'Epikureismus' im Naturrecht der deutschen Frühaufklärung - C. Link, Heinrich von Cocceji: ein zu Unrecht vergessener deutscher Staats- und Naturrechtslehrer - G. Dioni, Die innere moralische Pflicht als obligatio perfectior externa in der Naturrechtslehre von Christian Thomasius - C. Cesa, Die Bedingungen der 'absoluten Gemeinschaft' bei Fichte - II. Praktische Anwendungen: Politische Reform und Strafrechtstheorie: F. Jung, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag und Widerstandsrecht. Zum politisch-juristischen Denken im Großherzogtum Toskana in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts - C. Dipper, Die politische Funktionalität des italienischen Naturrechts in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - H. Carl, Naturrecht und Reichspublizistik in Reformdiskussionen der Spätphase des Heiligen Römischen Reiches - D. Hüning, Die Begründung des Strafrechts in Christian Wolffs Naturrechtslehre - M. A. Cattaneo, Spezialprävention und Rechtssicherheit in der humanistischen Strafrechtslehre Karl Grolmans - III. Ende des Naturrechts? Geschichte und 'absolute Sittlichkeit': M. Scattola, Das Naturrecht der Triebe, oder das Ende des Naturrechts: Johann Jakob Schmauß und Johann Christian Claproth - V. Fiorillo, Die Pflicht als Heteronomie der Vernunft. August Wilhelm Rehbergs Kritik an der Abstraktheit der allgemeinen Menschen- und Bürgerrechte - S. Achella, Vom Subjekt zum Geist. Hegels Bruch mit dem Naturrecht - D. Klippel, Das deutsche Naturrecht am Ende des 18. Jahrhunderts
Das moderne Naturrecht ist nicht einfach eine normative Theorie, sondern es ist ein Medium, in dem sich der Gestaltungsanspruch und die Sinnverständigung einer Epoche artikuliert. Als ein umfassendes Konzept, das jenseits theologischer Begründungsmuster moderne anthropologische mit juristischen und moralphilosophischen Elementen verbindet, spielt das Naturrecht in der sozialen Semantik frühneuzeitlicher Gesellschaften eine grundlegende Rolle. Der vorliegende Band ist dem Naturrecht des 18. Jahrhunderts gewidmet. Indem er auf Fragen der praktischen Anwendung und der Ausdifferenzierung des Ius naturae sowie auf Neubegründungen und die beginnende Krise des Naturrechts fokussiert ist, versucht er, der Vielgestaltigkeit des Phänomens gerecht zu werden und zugleich eine Grenze zwischen der Entstehungsphase des modernen Naturrechts im 17. und der Krise bzw. der Umbildung des Begriffs im 19. Jahrhundert zu ziehen.

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