AHA-BUCH

Nationale Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen / National Prosecution of International Crimes 6

Australien, China, England/Wales, Russland /Weißrussland, Türkei
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428118991
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.07.2005
Seiten:
501
Autor:
Anke Biehler
Gewicht:
559 g
Format:
229x151x23 mm
Serie:
95/6, Schriftenreihe des MPI für ausländ. und internat. Strafrecht. Reihe S: Strafrechtl. Forschungsb.
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
Inhalt: A. Eser / U. Sieber / H. Kreicker, Vorwort - A. Eser / H. Kreicker, Einführung in das Projekt - Fragenkatalog und Gliederungsschema - Grundlagen der Strafverfolgung völkerrechtlicher Verbrechen: A. Biehler / C. Kerll, Australien - T. Richter, China - C. Rabenstein / R. Bahrenberg, England und Wales - S. Lammich, Russland und Weißrussland - S. Tellenbach, Türkei - Anhang: Auszug aus dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs
Dieser Band enthält die Landesberichte zu Australien von Anke Biehler und Christina Kerll, zu China von Thomas Richter, zu England und Wales von Christiane Rabenstein und Ralf Bahrenberg, zu Russland und Weißrussland von Siegfried Lammich sowie zur Türkei von Silvia Tellenbach. Erneut zeigt sich, dass die nationalen Grundlagen für eine Ahndung völkerrechtlicher Verbrechen sehr unterschiedlich sind: In China können Völkerstraftaten nur unter Anwendung des allgemeinen Strafrechts geahndet werden. Dagegen wurden in Australien und in England und Wales im Zuge der Ratifikation des Römischen Statuts neue und weitreichende Grundlagen für eine nationale Strafverfolgung derjenigen völkerrechtlichen Verbrechen geschaffen, die vom Römischen Statut erfasst werden. In den Strafgesetzbüchern von Russland und Weißrussland finden sich spezielle Strafnormen, mit denen Völkermordtaten und Kriegsverbrechen, zum Teil aber auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit pönalisiert werden. Und in der Türkei wurden mit dem 2004 verabschiedeten neuen Strafgesetzbuch erstmals Tatbestände zur Erfassung von Völkermordtaten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschaffen, während zur Ahndung von Kriegsverbrechen weiterhin ein Rückgriff auf das allgemeine Strafrecht erforderlich ist.