AHA-BUCH

Berlin - Finanzierung und Organisation einer Metropole

Ringvorlesung der Fachbereiche Rechts- und Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin im Sommersemester 2005
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783428118939
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.03.2006
Seiten:
212
Autor:
Ulrich Baßeler
Gewicht:
287 g
Format:
236x157x12 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
U. Baßeler / M. Heintzen / L. Kruschwitz,Einführung - T. Sarrazin, Finanzpolitische Perspektiven für Berlin - H. Wolf, Strukturwandel zur Metropole. Perspektiven nach dem Ende der Subventionswirtschaft - M. Röber, Ist die Berliner Verwaltung noch zu retten? Werkstattbericht aus dem Projekt Europäische Metropolen im Vergleich - M. Heine, Zielkonflikte zwischen regionaler Konsolidierungs- und makroökonomischer Stabilisierungspolitik; das Beispiel Berlin - V. Halsch, Berlin im Geflecht der Bund/Länder-Finanzbeziehungen - H. Seitz, Finanzpolitische Herausforderungen an das Land Berlin bis zum Jahr 2020 - W. Wieland, Kein Land in Sicht, oder die hohe Kunst der Verschleppung einer notwendigen Fusion von Berlin und Brandenburg - G. F. Schuppert, Regierbarkeitsprobleme von Großstädten am Beispiel Berlins. Überlegungen zu Metropolitan Governance - J. Wieland, Die extreme Haushaltsnotlage in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Normenkontrollantrag Berlins - A. Musil, Probleme und Perspektiven bezirklicher Selbstverwaltung - P. Dussmann, Überlegungen eines Berliner Unternehmers zur privaten Finanzierung einer Staatsoper
Der Band fasst in leicht überarbeiteter Form elf Vorträge zusammen, die im Sommersemester 2005 an der Freien Universität Berlin gehalten worden sind. Die Vorträge lassen sich in drei Gruppen bündeln: Vorträge von Politikern, ökonomisch-verwaltungswissenschaftliche Vorträge, juristische Vorträge. Die Berliner Senatoren Sarrazin - abgedruckt ist einer seiner"Folienvorträge"- und Wolf stellen die finanzielle und wirtschaftliche Situation Berlins und ihre Perspektiven aus der Sicht des Landes, der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Halsch aus der Sicht des Bundes dar. Der Bundestagsabgeordnete W. Wieland beschäftigt sich mit der föderalen Neugliederung im Raum Berlin/Brandenburg, der Unternehmer Dussmann mit der privaten Finanzierung der überfälligen Sanierung der Staatsoper Unter den Linden. Im engeren Sinne juristische Fragen behandeln J. Wieland (extreme Haushaltsnotlage Berlins) und Andreas Musil (bezirkliche Selbstverwaltung). Dem Topos"Metropole"gelten die Beiträge von Röber (Vergleich der Verwaltungen europäischer Metropolen) und Schuppert (Metropolitan Governance). Michael Heine und Manfred Seitz befassen sich aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht mit den Finanzen von Berlin. Die Beiträge erheben keinen systematischen Anspruch, sondern heben hervor, was den Herausgebern in der dritten Phase der Berliner Finanzpolitik nach der Wiedervereinigung (erst übertriebene Erwartungen, dann Fortsetzung des alten Kurses, jetzt Konsolidierung) als wichtig erschienen ist.