AHA-BUCH

Recycling

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ISBN-13:
9783409006163
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
01.01.1987
Seiten:
52
Autor:
Robert Günter Panz
Gewicht:
107 g
Format:
244x170x3 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
Einführung.- A. Feststellung der überschüssigen Materialien und Anlagen.- I. Überschüssige Materialien und Anlagen.- 1. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht.- 2. Aus der Sicht des Abfallbeseitigungsgesetzes.- II. Wirtschaftskreislauf - Überschuß.- 1. Die Rohstoffversorgung.- 2. Hilfs- und Betriebsstoffbereitstellung.- 3. Produktionsüberschüsse.- 4. Produktionsausschuß.- III. Erfassung und Feststellung.- 1. Erfassungsmethoden im betrieblichen Bereich.- 2. Außerbetriebliche Erhebungen.- B. Lagerhüter.- I. Begriff und Herkunft.- 1. Entstehung von Lagerhütern.- 2. Abgrenzung zum Abfall.- II. Beispiele für die wirtschaftliche Bedeutung von Lagerhütern.- 1. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht.- 2. Im Rahmen einer Volkswirtschaft.- III. Methoden zur Vermeidung von Lagerhütern.- 1. Probleme der Lagerwirtschaft.- 2. Dispositionsfähigkeit.- 3. Konjunktur - Absatzpolitik.- IV. Absatz von Lagerhütern.- 1. Verkauf unter Preis.- 2. Warten auf bessere Zeiten.- 3. Senkung der Lagerkosten - Abfall.- C. Beseitigung von Abfällen.- I. Deponierung von Abfällen.- 1. Der natürliche Kreislauf.- 2. Die ungeordnete Deponie.- 3. Die geordnete Deponie für Normalabfälle.- 4. Deponierung von Sonderabfällen.- II. Kompostierung.- 1. Methoden der Kompostierung.- 2. Technik der Anlagen.- III. Verbrennung von Abfällen.- 1. Trocknung und Entgasung.- 2. Vergasung und Pyrolyse.- 3. Verbrennung.- IV. Ausgewählte Beseitigungsmethoden bei Sonderabfällen.- 1. Vorbehandlung und Neutralisation.- 2. Beseitigung durch Ablagerung.- 3. Beseitigung durch Verbrennung.- D. Recycling.- I. Begriff und Zielvorstellung.- II. Der natürliche Kreislauf.- 1. Mineralische Bodenschätze.- 2. Nachwachsende Grundstoffe.- 3. Naturalwirtschaft.- III. Die industrielle Produktion.- 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.- 2. Rest- und Abfallstoffe.- IV. Rückgewinnungsverfahren.- 1. Sammlung und Sortierung von Hand.- 2. Maschinelle Methoden.- V. Grenzen des Recycling.- 1. Produkte aus zweiter Hand.- 2. Das Abfallwirtschaftsprogramm der Bundesregierung.- E. Rechtsvorschriften.- I. Die Wohlfahrt der Industrie.- II. Umweltschutz - Schutz vor oder Schutz der Umwelt (gesetzliche Grundlagen).- III. Das Abfallbeseitigungsgesetz.- 1. Zweck des Gesetzes.- 2. Abfallnachweisverordnung.- F. Abfallbörse.- I. Sinn und Aufgaben der Abfallbörsen.- 1. Faktoren ihrer Gründung.- 2.Selbsthilfe der Wirtschaft durch die Industrie- und Handelskammern (IHK).- II. Organisation der Abfallbörsen.- III. Praktische Bedeutung der Börse für die Wirtschaft.- Antworten zu den Fragen.
Das Thema solI in einen Grenzbereich der Materialwirtschaft fUhren, der durch die tagespolitischen Ereignisse immer groBere Bedeutung fur die Unternehmung gewinnt. NaturgemaB ist in einer marktorientierten Gesellschaft das verkaufs fahige Produkt das Objekt aller Anstrengungen und Leistungen. Produktion und Verkauf stehen im Blickpunkt, andere Bereiche werden als notwendig be trachtet, wahrend das Gebiet der Entsorgung innerhalb der Unternehmung zu nachst ohne besondere Beachtung bleibt. Mit zunehmender technologischer Periektion, finanzwirtschaftlicher Beherrschung des Produktabsatzes ruckt die Guterbereitstellung zur Deckung des Bedarfs plotzlich in den Hintergrund - Schlagworte wie Konsumterror, Abfallgesell schaft u. a. kennzeichnen den Wandel - und die Frage nach der Qualitat der Produktion, nicht mehr des Produkts, gewinnt eine neue Dimension. Damit wird fUr die Unternehmung die Alternative aufgezeigt, daB es nicht so sehr auf die Qualitat des Produktes ankommt, weil die Grundbedurfnisse befriedigt sind, sondern auf die Qualitat der Produktion, damit die Beeintrachtigung kleiner bleibe als der Nutzen der Bedarfsbefriedigung. Diese Oberlegungen zwingen die Unternehmung, einen Sektor ihrer Existenz sowohl in die Kosten- als auch in die Erlosbetrachtung einzubeziehen, namlich den Umweltschutz mit seinen Be reichen Luft- und Wasserbelastung, Abfallbeseitigung sowie Ruckgewinnung von Kreislaufstoffen aus der Luft, dem Wasser und den Abfallen. Eine Materialverwertung ohne Reststoffe mit einem Produktionsverfahren ohne Umweltbeeintrachtigung wird in der Zukunft keine Standortprobleme, keine negative Publizitat kennen und im Markt dadurch begunstigt sein.