AHA-BUCH

Geschlechterpolitik an Hochschulen: Perspektivenwechsel

Zwischen Frauenförderung und Gender Mainstreaming
 Book
Print on Demand | Lieferzeit:3-5 Tage I

54,99 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783322975164
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
23.07.2012
Seiten:
136
Autor:
Claudia Batisweiler
Gewicht:
185 g
Format:
210x148x7 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Dieses Buch reflektiert Möglichkeiten und Grenzen feministischerPolitik und institutioneller Frauenförderung in Hochschule und Wissenschaft.Welche Mechanismen blockieren den Ein- und Aufstieg der Frauen in eineWissenschaftslaufbahn auch in Zeiten der Frauenförderung? Welche Folgen hatdie Delegation frauenpolitischer Verantwortlichkeit an ein Beaufragtenwesen? Aus dem Inhalt: Frigga Haug, Der Traum von Gleichheit - Fragen von Virginia WoolfMechtild Jansen, Dilemmata und Spannungsfelder feministischerTheorien und Politiken Barbara Holland-Cunz, Probleme des Erfolgs - Überlegungen zu denambivalenten Anforderungen institutioneller feministischer Theorie undPolitik Sabine Hark, Der männliche Wissenschaftskörper unddie Frauenförderung - Paradoxien eines un/aufhaltsamen Einstiegs Christa Cremer-Renz, Die Entwicklung institutionalisierterHochschulfrauenförderung in Niedersachsen von Anfang der 80er bis Ende der90er Jahre Barbara Degen, Perspektiven der Hochschulfrauenförderung unterdem Aspekt ihrer rechtlichen Verankerung Christine Roloff, Hochschulreform - Idee und Wirklichkeit inihren Auswirkungen auf die Gleichstellungspolitik Ulrike Gonzales, Demokratisierung als Chance für dieFrauenförderung Silke Wenk, Transdisziplinarität als hochschulpolitischesProgramm: neue Perspektiven für Frauen- und Geschlechterstudien in Forschungund Lehre? Monika Greif, Männliche Monokultur in der Technik - neue Impulsezur Reform der Ingenieurwissenschaften Die Herausgeberinnen: Claudia Batisweiler, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Dr. Elisabeth Lembeck, Technische Universität Braunschweig; Mechtild Jansen, freie Publizistin.
Wir erinnern uns an die "Frühzeit" der Frauenforschung in der Bundesrepublik: Als ein wichtiges methodisches Instrument zur Gewinnung von wissenschaft licher Erkenntnis galt die Selbstreflexion. Kritisch das eigene Denken und Han deln im Forschungsprozess zu begleiten ermöglicht erst Erkenntnis, deren Wahr nehmung durch gesel1schaftliche Phänomene und die Vergesel1schaftung der Einzelnen nicht verzerrt wird. Davon betroffen, so haben es zahlreiche Wissen schaftlerinnen und einzelne Wissenschaftler gezeigt, sind auch die Technik-und Naturwissenschaften. Was bedeutet Selbstreflexion im Zusammenhang mit der Frauenförder praxis? Wir gehen davon aus, dass Frauenförderung und ihre Akteurinnen wie die Wissenschaft Teil der Gesel1schaft sind und deren Widersprüche (auch unge wol1t) reproduzieren. Auch sie sind dem gesel1schaftlichen Wandel unterwor fen, unterliegen einer Geschichte. Von daher können weder ihre Inhalte noch ihre Praxen unveränderlich sein. Die Ziele, Verfahren und Voraussetzungen zu diskutieren ist die Idee dieses Sammelbandes. Es geht um eine selbstreflexive Bestandsaufnahme der Frauenförderung an Hochschulen, die durchaus im Zu sammenhang mit der gesel1schaftlichen Entwicklung und Strukturveränderun gen an den Hochschulen betrachtet wird.