AHA-BUCH

Qualifizierungsnetzwerke - Netze oder lose Fäden?

Ansätze regionaler Organisation beruflicher Weiterbildung
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ISBN-13:
9783322973221
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
05.12.2012
Seiten:
248
Autor:
Martina Wegge
Gewicht:
325 g
Format:
210x148x13 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Vorwort.- 1 Fragestellungen und Untersuchungsdesign.- 1.1 Untersuchungsdesign.- 1.2 Der Netzwerkbegriff - Einordnung der Qualifizierungsnetzwerke.- 1.3 Aufbau des Buches.- 2 Rechtlicher Rahmen des Systems der beruflichen Bildung und erste Problematisierung.- 2.1 Die berufliche Erstausbildung.- 2.2 Das System der beruflichen Weiterbildung.- 2.3 Zusammenfassung.- 3 Globalisierung des Wettbewerbs und regionale Kooperation - Zur wachsenden Bedeutung von Kooperation.- 3.1 Regionen als bedeutsame Handlungsebene - die neuen wirtschaftlichen Produktionskonzepte und ihre regionalen Aspekte.- 3.2 Berufliche Weiterbildung und die regionale Ebene.- 3.3 Regionale Kooperation in der beruflichen Weiterbildung.- 4 Gütereigenschaften und Transaktionskosten in der beruflichen Weiterbildung.- 4.1 Eigenschaften des Gutes berufliche Weiterbildung.- 4.2 Weiterbildung als privates und kollektives Dienstleistungsgut.- 4.3 Transaktionskosten.- 5 Strukturwandel und neue Qualifikationsprofile - Neue Herausforderungen an die berufliche Weiterbildung.- 5.1 Technische und arbeitsorganisatorische Innovationen als Determinanten neuer Qualifikationsanforderungen.- 5.2 Konkretisierung der neuen beruflichen Qualifikationsanforderungen.- 6 Organisationsstrukturen und Defizite beruflicher Weiterbildung.- 6.1 Zunahme der Weiterbildungsaktivitäten und die Intransparenz des Weiterbildungsmarktes.- 6.2 Organisationsstruktur und Defizite auf der Anbieterseite.- 6.3 Unternehmen als Nachfrager auf dem Markt.- 6.4 Anforderungen an die berufliche Weiterbildung.- 7 Gegengewichte - Handlungsoptionen zu einer Strukturierung in der beruflichen Weiterbildung.- 7.1 Individuelle Reaktionen auf die Defizite des Weiterbildungsmarktes.- 7.2 Kollektive Reaktionen auf die Defizite des Weiterbildungsmarktes.- 7.2.1 Kollektive marktorientierte Strategien.- 7.2.2 Kollektive staatliche Strategien.- 7.3 Regionale Qualifizierungsnetzwerke als strukturierendes Element in der beruflichen Weiterbildung.- 8 Projektinitiierte Qualifizierungsnetzwerke.- 8.1 Produktionstechnische Qualifikationen im Lernortverbund (PTQ).- 8.1.1 Interessen der PTQ-Akteure.- 8.1.2 Erfahrungen aus dem PTQ-Proiekt.- 8.1.3 Voraussetzungen und Restriktionen des PTQ-Qualifizierungsnetzwerkes.- 8.1.4 Zusammenfassung.- 8.2 PlaNet Ruhr.- 8.2.1 Interessen der PlaNet Ruhr-Akteure.- 8.2.2 Erfahrungen aus dem PlaNet Ruhr-Proiekt.- 8.2.3 Voraussetzungen und Restriktionen des PlaNet-Ruhr Qualifizierungsnetzwerkes.- 8.2.4 Zusammenfassung.- 8.3 Kooperative Bildungsmaßnahmen im Regionalverbund (KBR).- 8.3.1 Interessen der KBR-Akteure.- 8.3.2 Erfahrungen aus dem KBR-Proiekt.- 8.3.3 Voraussetzungen und Restriktionen des KBR-Qualifizierungsnetzwerkes.- 8.3.4 Zusammenfassung.- 9 Eigeninitiierte Qualifizierungsnetzwerke in der beruflichen Weiterbildung.- 9.1 Das Lippisches Fortbildungszentrum für Neue Technologien e. V. - LIFT.- 9.1.1 Interessen der LIFT-Akteure.- 9.1.2 Erfahrungen aus der Arbeit des LIFT.- 9.1.3 Voraussetzungen und Restriktionen des Qualifizierungsnetzwerkes LIFT.- 9.1.4 Zusammenfassung.- 9.2 Weiterbildungsverbund Lippe e.V. (WiL).- 9.2.1 Interessen der Akteure des WiL.- 9.2.2 Erfahrungen aus der Arbeit des WiL.- 9.2.3 Voraussetzungen und Restriktionen des Qualifizierungsnetzwerkes WiL.- 9.2.4 Zusammenfassung.- 9.3 Das Bildungswerk der ostwestfälischen Wirtschaft - BOW.- 9.3.1 Interessen der BOW-Akteure.- 9.3.2 Erfahrungen aus der Arbeit des BOW.- 9.3.3 Voraussetzungen und Restriktionen des Qualifizierungsnetzwerkes BOW.- 9.3.4 Zusammenfassung.- 10 Möglichkeiten und Grenzen regionaler Kooperation in der beruflichen Weiterbildung.- 10.1 Initiierung und Aufbau von Netzwerken.- 10.2 Zu beachtende Probleme und Widerstände bei einzelnen Akteursgruppen.- 10.3 Leistungsspektren der Netzwerke.- 11 Qualifizierungsnetzwerke und ihr Beitrag zur Organisation beruflicher Weiterbildung.- 11.1 Entstehungshintergründe und Erfolgsfaktoren für Kooperationen.- 11.2 Idealtypische Verhandlungssituationen.- 11.3 Die Bedeutung von Ve
Das vorliegende Buch ist im Zusammenhang zweier Projekte entstanden. Das erste Projekt "Organisation beruflicher Weiterbildung für CIM und teil autonome flexible Fertigungsstrukturen" ist ein Teilprojekt des Bochumer Sonderforschungsbereichs 187 (Laufzeit 01.92 bis 12.94). In dem Projekt werden Fragen zur Organisation beruflicher Weiterbildung am Beispiel des deutschen Maschinenbaus behandelt. Auf der Grundlage von Defizitanaly sen (auf der Anbieter-und auf der Nachfrageseite), sollen Vorschläge für ein Steuerungsmodell der Organisation beruflicher Weiterbildung ausgearbeitet werden. Die in diesem Buch herangezogenen Daten und Beispiele für Qua lifikationsanforderungen stammen fast ausschließlich aus diesem For schungskontext. Das zweite Projekt "Regionale Qualifizierungsnetzwerke - Fallstudien aus zwei nordrhein-westfalischen Untersuchungsregionen" wurde vom Ministe rium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Nordrhein Westfalen (MWMT) in Auftrag gegeben (Laufzeit: 08.92 bis 08.93). Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt "Qualifizierung" versuchte dieses Projekt ei nen Beitrag zur Erforschung von Kooperationsansätzen im regionalen Kon text zu leisten; fünf der hier vorgestellten Netzwerke \urden im Rahmen dieses Projektes erhoben (vgl. Wegge u.a. 1993). 12 1 Fragestellungen und Untersuchungsdesign Regionale Qualifizierungsnetzwerke sind eine neue Form der Koordination verschiedener Akteure, die in einer Region Dienstleistungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung anbieten. Ausgehend von der Vermutung, daß die in jüngster Zeit zu beobachtende Gründungswelle eine Reaktion auf vorhan dene Defizite darstellt, soll näher erfaßt werden, welche spezifischen Pro bleme über solche neuartigen Koordinationsinstrumente gelöst werden sol len. Zudem soll empirisch aufgearbeitet werden, ob und inwieweit die regio nalen Qualifizierungsnetzwerke tatsächlich in der Lage sind, diesen Hand lungsbedarf einzulösen.