AHA-BUCH

Gesellschaft lernen

Einführung in die Soziologie
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ISBN-13:
9783322972156
Einband:
Book
Erscheinungsdatum:
15.06.2012
Seiten:
200
Gewicht:
355 g
Format:
244x172x15 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Soziologie und Alltag "Was wir wissen".- Einführung.- 1. Annäherung an den Gegenstand Die "unbekannte" Wissenschaft.- 2. Wir wissen Bescheid.- 2.1 Alltag und Routine.- 2.2 Routinen und Strukturen.- 2.3 Die Erfahrung der gesellschaftlichen Wirklichkeit.- 2.4 Wissen wir Bescheid?.- 3. Der scheinbare Widerspruch: Individuum und Gesellschaft.- 3.1 Sind wir unser eigener Herr?.- 3.1.1 Die Macht der Geschichte.- 3.1.2 Die Macht des Gewissens.- 3.1.3 Die Macht der anderen.- 3.1.4 Kulturelle Gewißheit.- 3.2 Die Abhängigkeit von anderen auf dem Prüfstand.- 4. Vorurteile und Ideologie: Das "falsche Wissen"?.- 4.1 Vorurteile.- 4.1.1 Die "harmlose" Gedankenlosigkeit.- 4.1.2 Die "Denknotwendigkeit" von Vorurteilen.- 4.1.3 Die Korrektur der Wirklichkeit.- 4.1.4 Anpassung.- 4.1.5 Projektion.- 4.1.6 Ausgrenzung.- 4.1.7 Zusammenfassung.- 4.2 Ideologie.- 4.2.1 "Gesellschaftliche Rechtfertigungslehre".- 4.2.2 Die "Seinsgebundenheit des Denkens".- 5. Soziologisches Denken I.- Sozialisation und Interaktion: "Wie wir werden, was wir sind".- 6. Sozialisation - ein Thema im Schnittpunkt sozialwissenschaftlicher Interessen.- 6.1 Ein anthropologischer Aspekt: Weltoffenheit und Entlastung.- 6.2 Ein Beitrag der Psychoanalyse: Über-Ich und Internalisierung.- 6.3 Eine soziologische Perspektive: Sozialisation als Aneignung von Umwelt.- 7. Zwischen Bestimmtheit und Selbstbestimmung: Interaktion und Rollenübernahme.- 7.1 Vorsprachliche Interaktion.- 7.2 Sprache und Denken: Symbolische Aneignung.- 7.3 Symbolische Aneignung und Interaktion.- 7.4 Rollenübernahme und die wachsende Welt: von "signifikanten" und "generalisierten Anderen".- 7.5 Rollenübernahme, Perspektivenwechsel und Identität.- 7.6 Zusammenfassung.- 8. Von der Interaktionsfähigkeit zur Identität: Die Auseinandersetzung mit den Rollen.- 8.1 Handlungs- und Strukturaspekt von Rolle.- 8.2 Zur "Festlegung" von Rollen und Erwartungen in Interaktionen.- 8.3 Zur Komplexität sozialen Handelns.- 8.4 "Funktionieren in sozialen Strukturen": Internalisierung und Selbststeuerung.- 8.5 "Erfolgreiches" Rollenhandeln: Die Annahmen der traditionellen und der interaktionistischen Rollentheorie.- 8.6 Strukturelle Bedingungen und Handlungschancen: Voraussetzungen für Prozesse der Identitätsbildung.- 8.7 Zusammenfassung.- 9. Zur Autonomie des handelnden Subjekts: Aspekte der Identitätsdarstellung.- 9.1 Rollen und soziale Identität.- 9.2 Persönliche Identität: Das Bewußtsein der eigenen Geschichte.- 9.3 Ich-Identität: Die Balance zwischen persönlicher und sozialer Identität.- 9.4 Zusammenfassung.- Ein Perspektivenwechsel: Sozialisation in der Gesellschaft.- 10. Gesellschaftliche Bedingungen der Sozialisation.- 10.1 Umweltaneignung und soziale Schicht.- 10.2 Schicht und Handlungskompetenz.- 10.3 Erziehungsziele - Leistungserwartungen.- 10.4 Sprachstile und Umweltaneignung.- Exkurs: Die Sozialisationsfunktion der Schule.- Exkurs: Schule und Bildungschancen.- 11. Die Rolle der Soziologie in der Gesellschaft: Soziologisches Denken II.- Literatur.
Am Ende der Arbeit an einer Einführung steht das Vorwort. Man erinnert sich daran, was man ursprünglich schreiben wollte, und denkt darüber nach, was man tatsächlich geschrieben hat. Auf Anhieb fallen einem dann all die Untiefen und Auslassungen ein. Da man nicht alles neu schreiben kann und eine Einführung nur einen bestimmten Umfang haben kann, tritt man die Flucht nach vom an. Man versucht, der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man selbst auf die Lücken und Verkürzungen hinweist. Manchmal gelingt es auch, angebli che Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit als didaktisch gewollt hinzustellen. Alles in allem sollen - so oder so - Vorwort und Werk als eine or ganische Verbindung erscheinen. Das ist der Grund, weshalb Vorworte immer zum Schluß geschrieben werden. Bei einem Vorwort zu einer Einführung in die Soziologie steht ein Autor sicher nicht vor geringeren Problemen. Wir, die Autoren dieser Einführung, sind uns dieser Probleme durchaus bewußt, die Art, wie wir sie glauben gelöst zu haben, vertreten wir ohne Vorbehalt.