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Posthermeneutik

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ISBN-13:
9783050046945
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
13.01.2010
Seiten:
370
Autor:
Dieter Mersch
Gewicht:
921 g
Format:
248x181x28 mm
Serie:
26, Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Einleitung: Ansätze des Posthermeneutischen
1. Teil: Präsenz und Absenz
Kunst und Sprache. Hermeneutik, Dekonstruktion und die Ästhetik des Ereignens
Die Gegenwärtigkeit der Spur. Zur 'Dekonstruktion' der Dekonstruktion
Das Entgegenkommende und das Verspätete: Zwei Weisen das Ereignis zu denken
Von der 'Praesentia in absentia' zur 'Absentia in praesentia'
Negative Präsenz

2. Teil: Die Unverständlichkeit
Paradoxien der Verkörperung
Entzug des Medialen
Verstehen und Nichtverstehen
Intransitivität - Un/Übersetzbarkeit

3. Teil: Performativität und Responsivität
Das Chiastische. Im 'Zwischenraum'
Performativität und Ereignis der Sprache
'Anruf' und 'Antwort'. Sprache und Alterität
Präsenz und Ethik der Stimme
Wendungen des Bezugs

Schluss: Unterwegs zu einer 'posthermeneutischen' Philosophie des Kulturellen
Schmerzen, körperliche Erschöpfung, Erosionen oder Spuren zeitlichen Verfalls und ähnliches verweisen auf Erfahrungen, die sich diskursiver Einholung nicht ohne weiteres fügen. Mit dem Formlosen, der bloßen Materialität oder dem Chaos assoziiert, widersetzen sie sich den generellen Begriffen des Textes und des Verstehens. Zudem verweigern sie sich ihrer Entschlüsselung als Konstruktion im Sinne ihrer begrifflichen Bezeichnung und Unterscheidung wie auch ihrer Inszenierung als einer ästhetischen Praxis, weil sie in allen ihren Hervorbringungen als eine nicht aufgehende Heterogenität immer schon mitschwingen. Denn es gibt keine Arbeit ohne den Rest, keinen Diskurs ohne das Nichteinholbare oder Undarstellbare, keine Technik ohne Versagen, kein Denken ohne die Widerständigkeit der Dinge, worin sie ebenso sehr verwickelt sind, wie sie diese verleugnen. Posthermeneutik ist der Versuch, diese andere , negative Seite neu zu denken und damit das mit einzubeziehen, was nicht Verstehen ist, aber ins Verstehen eingeht, was nicht Zeichen ist, aber notwendige Voraussetzung aller Zeichenprozesse bleibt, was nicht Sinn ist, aber die Bedeutungen stört, was nicht Medium ist, aber alle Medialität mitprägt.

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