AHA-BUCH

Le monde est une peinture

Jesuitische Identität und die Rolle der Bilder
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ISBN-13:
9783050046365
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
20.04.2011
Seiten:
251
Autor:
Elisabeth Oy-Marra
Gewicht:
661 g
Format:
248x179x20 mm
Serie:
7, Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Nicht-exklusives Verkaufsrecht für: Gesamte Welt.
Carolin Behrmann: "Le monde est une peinture". Zu Louis Richeôme's Bildtheorie im
Kontext globaler Mission

Ralph Dekoninck: On the Threshold of a Spiritual Journey. The Appealing Function of the Jesuit Frontispiece (Antwerp, 1593-1640)

Joseph Imorde: Visualising the Eucharist

Eckhard Leuschner: Propagating St. Michael in Munich. The New Jesuit Church and Its Early Representations in the Light of International Visual Communications

Evonne Levy: Jesuit Identity, Identifiable Jesuits? Jesuit Dress in Theory and in Image

Kristina Müller: Konzepte zur Konsolidierung einer jesuitischen Identität. Die Märtyrerzyklen der jesuitischen Kollegien in Rom

Maria Cristina Osswald: The Theory of the Emblem by Claude-François Menestrier. The Leading Role of the Jesuits in the Creation of a Culture of Emblems

Elisabeth Oy-Marra: Bildnerische Verfahren zwischen Natur und Kunst: Giovanni Battista Ferraris "De Florum Cultura"

Volker R. Remmert: Visuelle Strategien zur Konturierung eines jesuitischen Wissensreiches

Louise Rice: Joshua and the Jesuits: A Study in Multiplicity of Meaning

Antonella Romano: Multiple Identity, Conflicting Duties and Fragmented Picture in the Early Modern Period: the Case of the Jesuits
Die Autoren des Bandes fragen nach der Rolle der Bilder bei der Herausbildung einer Identität des Jesuitenordens. Die Schaffung einer "jesuitischen Identität" wird in den verschiedenen Beiträgen als ein Ideal des Ordens verstanden, das über alle ordensinternen Heterogenitäten hinweg zu vermitteln versucht wurde. Charakteristisch für die Jesuiten war eine Kultur des Wandels in einer sich wandelnden Welt, einer permanenten individuellen Akkommodation und Neuerfindung, die mit einer Vielzahl von Identitäten verbunden war. Vor allem die enorme Mobilität der Ordensmitglieder im Raum und in ihren Aufgaben und Handlungen ging mit Spannungen einher, die eine Neu- oder Umordnung tradierter Wissens- und Wissenschaftshierarchien erforderlich machte. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen gerade die vom Orden und seinen Mitgliedern aufgenommenen visuellen Strategien als formgebende Prozesse, die sowohl in den Orden hinein als auch über ihn hinaus wirken sollten. Die Beiträge beschäftigen sich daher sowohl mit Bildtheorien, die im Jesuitenorden eine große Rolle spielten, als auch mit für den Orden besonders bedeutsamen Bildern sowie mit der Frage nach der Rolle des Wissens und der Visualisierung der Ordensidentität.

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