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Mittelalter im Labor 10

Die Mediävistik testet Wege zu einer transkulturellen Europawissenschaft
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ISBN-13:
9783050043739
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
11.02.2008
Seiten:
595
Autor:
Michael Borgolte
Gewicht:
1170 g
Format:
248x182x41 mm
Serie:
10, Europa im Mittelalter
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
Aus dem Inhalt:
Vorwort (Michael Borgolte, Bernd Schneidmüller)
I. Mediävistik der Zwischenräume eine Einführung (Michael Borgolte, Juliane Schiel)
II. Arbeitsforum A: Wahrnehmung von Differenz Differenz der Wahrnehmung (Thomas Haas, Andreas Hammer, Margit Mersch, Ulrike Ritzerfeld, Juliane Schiel, Stephanie Seidl, Annette Seitz, Matthias M. Tischler, Julia Zimmermann)- Zum Problem von Wahrnehmung im interkulturellen Kontakt. Texte, Bauten und Bilder aus dem Umfeld der Mendikanten- Strategien interreligiöser Fremd- und Selbstdeutung zwischen räumlicher Nähe und Distanz- Differenz im Eigenen. Inszenierung von Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit in hagiografischen und höfischen Texten
III. Arbeitsforum B: Kontakt und Austausch zwischen Kulturen im europäischen Mittelalter (Rainer Barzen, Victoria Bulgakova, Lennart Güntzel, Frederek Musall, Johannes Pahlitzsch, Dittmar Schorkowitz)- Theoretische Grundlagen und methodisches Vorgehen- Fallstudien
IV. Arbeitsforum C: Gewalt im Kontext der Kulturen (Wiebke Deimann, Thomas Foerster, Stamatios Gerogiorgakis, Heiko Hiltmann, Kay Peter Jankrift, Christa Jochum-Godglück, Daniel König, Sevket Kücükhüseyin, Jan Rüdiger, Andreas Schorr, Henrik Wels)- Integrierende und desintegrierende Wirkung von Gewalt- Mittelalterliche Theorie und Norm zur Gewalt- ,Gewalt in Namen- Gewalt und Disput- Gewalt und Geschlecht- Die Rolle von Gewalt bei der Konstruktion exemplarischer Persönlichkeitsideale- Gewalthöhepunkte
V. Transkulturelle Mediävistik ein Schlusswort (Bernd Schneidmüller, Annette Seitz)
Mit diesem Band präsentiert das Schwerpunktprogramm 1173 der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter" erste Ergebnisse seiner Arbeit. Von Anfang an war ihm die Aufgabe gestellt, das mittelalterliche Europa in transkultureller Perspektive und auf Wegen einer transdisziplinären Wissenschaft zu erforschen und zu begreifen. Immer ging es darum, die disziplinär verfassten Einzelwissenschaften durch transdisziplinäre Arbeit zu ergänzen. Das wissenschaftliche Anliegen des Programms ist es, das europäische Mittelalter von seinen geografischen Rändern und seinen kulturellen Differenzen her zu erforschen und zu beschreiben. Der holistischen Frage nach der Einheit Europas wird die innere Vielfalt als gegenständlicher Ausgangspunkt entgegengesetzt. Europa wird nicht als abgeschlossenes, kohärentes Gebilde verstanden, sondern als ein Kontinent, dessen permanente Austausch- und Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen und Kulturen überhaupt erst zur Ausbildung seiner charakteristischen Merkmale geführt haben.