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Bildwelten des Wissens Bildwelten des Wissens. Bd.3/2
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Bildwelten des Wissens Bildwelten des Wissens. Bd.3/2

Digitale Form
 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783050041841
Einband:
Taschenbuch
Seiten:
104
Autor:
Claudia Blümle
Gewicht:
191 g
Format:
240x170x5 mm
Serie:
Bd.3/2, Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik
Serientitel:
Bildwelten des Wissens, .3,2
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Mit dem Begriff der "Form" ist ein stofflich-materieller Charakter verbunden, der für den Bereich der Digitalität hinsichtlich der Beziehung von Materialität und Immaterialität neu zu bestimmen ist. Der Band soll den Artefakt-Charakter von Hardware ebenso diskutieren wie den Formgebungscharakter des Programmierens und die Probleme der Ästhetik von Software.
M. Bruhn, M. Pratschke, H. Bredekamp, G. Werner: Formschichten. Die Analyse digitaler FormN. Samuel: Form und Farbe digitaler Mathematik: Zum Zusammenspiel von zeichnender Hand und Computer in fraktalen Bildwelten
Interview : The eye is not specialised! Benoit Mandelbrot talks with Nina Samuel
F. Nake: Das doppelte BildC. Höfler:Form und Feld
C. Noppeney: Die elektronische Akte als Bildphänomen
Interview: Kontrollierter Absturz. Über Software-Kunst - Ein Gespräch mit Andres Broeckmann
Mit der Bestimmung der Form im Digitalen und der spezifischen Eigenschaften digitaler Formerzeugung sucht der neue Band der "Bildwelten des Wissens" ein Konkretum der Analyse digitaler Bildlichkeit. Die Form ist als Relationsbegriff wesentlich durch ihr Verhältnis zu Materie und Stoff, zum Inhalt und im Vergleich zu anderen Formen zu begreifen. Diesem Wechselspiel widmet sich der vorliegenden Band. Dabei zeigt sich die gegenseitige Bedingung von Digitalem und Analogem in den Formprozessen früher digitaler Bildtechnik, die etwa den Erkenntnisprozess in der fraktalen Mathematik erst ermöglichte, ebenso wie in der Einschreibung tradierter zeichnerischer Verfahren in die Software der Computergrafik. Bis heute durchdringt das Materielle in der Form des Digitalen, etwa in der CAD-Architektur, die immer wieder den Rekurs zum Modell sucht, oder in digitalen Verwaltungsprozessen, die ohne materielle Artefakte nicht auszukommen scheinen. Das Analoge behauptet sich in der Form des Digitalen.

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