AHA-BUCH

Stiftungen in Christentum, Judentum und Islam vor der Moderne

Auf der Suche nach ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden in religiösen Grundlagen, praktischen Zwecken und histroischen Transformationen
 HC runder Rücken kaschiert
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ISBN-13:
9783050041599
Einband:
HC runder Rücken kaschiert
Erscheinungsdatum:
17.08.2005
Seiten:
300
Autor:
Michael Borgolte
Gewicht:
694 g
Format:
246x176x25 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

99
Michael Borgolte: EinleitungSusanne Pickert: Die römischen Stiftungen der augusteischen Zeit
Ralf Lusiardi: Stiftung und Seelenheil in den monotheistischen Religionen des mittelalterlichen Europa. Eine komparative Problemskizze
Johannes Pahlitzsch: Memoria und Stiftung im Islam. Die Entwicklung des Totengedächtnisses bis zu den Mamluken
Adam Sabra: Public Policy or Private Charity? The Ambivalent Character of Islamic Charitable Endowments
Ana María Carballeira-Debasa: The Role of Endowments in the Framework of Andalusian Society
John Thomas: In perpetuum. Social and Political Consequences of Byzantine Patrons Aspirations for Permanence for their Foundations
Peregrine Horden: Memoria, Salvation, and other Motives of Byzantine Philantropists
Dionysios Chr. Stathakopoulos: Stiftungen von Spitälern in spätbyzantinischer Zeit (1261-1453)
Ludwig Steindorff: Glaubenswelt und Prestige. Stiftungen in der Geschichte Altrußlands
Mark R. Cohen: Foundations and Charity in the Jewish Community of Medieval Egypt
Judah D. Galinsky: Commemoration and Heqdesh in the Jewish Communities of Germany and Spain during the 13th Century
Benjamin Scheller: Stiftungen und Staatlichkeit im spätmittelalterlichen Okzident. Kommunaler Pfründenfeudalismus in den Städten des spätmittelalterlichen Reiches
Suraiya Faroqhi: Pious Foundations in the Ottoman Society of Anatolia and Rumelia. A Report on Current Research
Gabriel Baer: The Muslim Waqf and Similar Institutions in Other Civilizations
Stiftungen sind ein Phänomen der Universalgeschichte. In der jüngeren deutschen Mediävistik wird anstelle des früher gebräuchlichen, oft anachronistischen und historisch zu wenig flexiblen juristischen mit einem sozial- und kulturwissenschaftlichen Deutungsansatz gearbeitet. Auf der Berliner Tagung vom Juni 2003 wurde der Versuch gemacht zu überprüfen, ob und inwiefern diese Charakteristik der Stiftung, die auf Studien vornehmlich zum "abendländischen" (lateinischen) Stiftungswesen beruht, auch auf andere Kulturen anwendbar ist.