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Über das Narrative in der politischen Theorie

 HC runder Rücken kaschiert
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ISBN-13:
9783050041452
Einband:
HC runder Rücken kaschiert
Erscheinungsdatum:
12.10.2005
Seiten:
204
Autor:
Grit Straßenberger
Gewicht:
530 g
Format:
240x170x17 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Grit StraßenbergerÜber das Narrative in der politischen Theorie

2005. 202 S.

ISBN 978-3-05-004145-2

Politische Ideen, Bd. 18

Von Hannah Arendt stammt der Satz: "Wenn wir den Boden der Erfahrung verlieren, dann gelangen wir in alle möglichen Arten von Theorie." Grit Straßenbergers Studie diskutiert, von Arendt ausgehend, verschiedene Strategien des Umgangs mit Erfahrungen. In derUnterscheidung von primären Lebenserfahrungen, von in Erzählungen tradierten Erfahrungen und solchen, die aufgrund ihrer politischen Wirkmächtigkeit exemplarischen Charakter besitzen, gelingt es der Autorin, einen spezifischen Typus politischen Denkens zu konturieren, der auf eine narrativistische Vermittlung von Theorie und Erfahrung abzielt. Dieser Typus politischen Denkens bezieht nicht nur Dichtung und Literatur in die theoretische Reflexion ein, sondern betont explizit die handlungsorientierende Bedeutung von Leidenschaften, Gefühlen und Vorurteilen - jener Elemente also, die üblicherweise aus der politischen Theorie verbannt werden. Narrativistische Theorie grenzt sich so vehement gegenüber dem Intellektualismus hegemonialer zeitgenössischer Strömungen politischen und philosophischen Denkens ab.

Aus dem Inhalt:

1. Verstehensprobleme

2. Handlungstheoretische Renaissance des Erfahrungsbegriffs

3. Konturen einer guten politischen Ordnung

4. Nicht-rationale Komponenten des Politischen

5. Der exemplarische Charakter antiker Narrationen

6. Intellektuellentheorie

Schlußbetrachtung: Narrativistische Wendungen politischer Theorie
1;Inhalt;6
2;Vorbemerkung;8
3;1 Public Philosophy;12
3.1;Politikbegriff;15
3.2;Verstehen;19
3.3;Erfahrung;28
3.4;Demokratiebegriff;32
4;2 Konturen einer guten politischen Ordnung;38
4.1;Neoaristotelismus: Skizze einer Debatte;38
4.2;e;38
4.3;Hannah Arendt: Eine genuin politische Handlungstheorie;41
4.4;e;41
4.5;Michael Walzer: Das Projekt der zivilen Gesellschaft;52
4.6;Martha Nussbaum: Tugendethischer Universalismus;63
4.7;Die Antike als Referenz;74
5;3 Der exemplarische Charakter antike Narrationen;80
5.1; Mut ist: wie Achilles sein ;82
5.2; Das gelobte Land ;92
5.3; Antigone oder Die Tragik menschlichen Lebens;104
6;4 Theorie und Kritik;118
6.1;Eine Theorie der Enttäuschungsverarbeitung;120
6.2;Immanente Gesellschaftskritik: Moral und Interpretation;128
6.3;Kathartische Rationalität: Die kognitive Funktion von Gefühlen;136
6.4;Gemeinsinn und erweiterte Denkungsart;143
7;5 Intellektuelle Tugenden;152
7.1;Das Dilemma der Intellektuellen;152
7.2;Paria-Existenz oder Hauptstromkritik;155
7.3;Intellektuelle im Porträt;158
7.4;Bindestrich-Identität und Overstatement ;167
8;6 Narrativistische Wendungen;172
8.1;Leidenschaftliche Überzeugungen;172
8.2;Welche Öffentlichkeit?;181
9;Literaturverzeichnis;188
10;Personenverzeichnis;202
Von Hannah Arendt stammt der Satz: "Wenn wir den Boden der Erfahrung verlieren, dann gelangen wir in alle möglichen Arten von Theorie." Grit Straßenbergers Studie diskutiert, von Arendt ausgehend, verschiedene Strategien des Umgangs mit Erfahrungen. In der Unterscheidung von primären Lebenserfahrungen, von in Erzählungen tradierten Erfahrungen und solchen, die aufgrund ihrer politischen Wirkmächtigkeit exemplarischen Charakter besitzen, gelingt es der Autorin, einen spezifischen Typus politischen Denkens zu konturieren, der auf eine narrativistische Vermittlung von Theorie und Erfahrung abzielt.