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Himmel und Erde

Alexander von Humboldt und sein "Kosmos"
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ISBN-13:
9783050040257
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
28.07.2004
Seiten:
350
Autor:
Petra Werner
Gewicht:
913 g
Format:
250x182x24 mm
Serie:
., Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Alexander von Humboldts Wissenschaftsbegriff fand als "Humbolotian Science" Beachtung, sein Konzept wird neuerdings als wegweisend für das 21. Jahrhundert bezeichnet. Er glaubte an ein Geben und Nehmen in der Wissenschaft, proklamierte ohne Beschönigung das Prinzip "do ut des", das er aber auch als eine Art "enseignement mutuel" begriff. Homboldt führte eine riesige Korrespondenz und zitierte im "Kosmos" seitenweise aus Briefen und unveröffentlichten Schriften anderer. Mehrfach konnte er auf eine "Generalerlaubnis" von Kollegen (z.B. Charles Darwin) verweisen, ohne besonderen Nachweis zitieren zu dürfen. Der Autor offenbart sich in seinen Methoden sehr modern, er agiert als Zentrum eines riesigen Netzwerks, das funktional und fachübergreifend war.
Alexander von Humboldts Wissenschaftsbegriff fand als "Humbolotian Science" Beachtung, sein Konzept wird neuerdings als wegweisend für das 21. Jahrhundert bezeichnet. Er glaubte an ein Geben und Nehmen in der Wissenschaft, proklamierte ohne Beschönigung das Prinzip "do ut des", das er aber auch als eine Art "enseignement mutuel" begriff. Homboldt führte eine riesige Korrespondenz und zitierte im "Kosmos" seitenweise aus Briefen und unveröffentlichten Schriften anderer. Mehrfach konnte er auf eine "Generalerlaubnis" von Kollegen (z.B. Charles Darwin) verweisen, ohne besonderen Nachweis zitieren zu dürfen. Der Autor offenbart sich in seinen Methoden sehr modern, er agiert als Zentrum eines riesigen Netzwerks, das funktional und fachübergreifend war.
Alexander von Humboldts Wissenschaftsbegriff fand als 'Humboldtian Science' Beachtung, sein Konzept wird neuerdings als wegweisend für das 21. Jahrhundert bezeichnet. Er glaubte an ein Geben und Nehmen in der Wissenschaft, proklamierte ohne Beschönigung das Prinzip 'do ut des', das er aber auch als eine Art 'enseignement mutuel' begriff. Im Text seines Hauptwerkes 'Kosmos' gibt er selbst nur spärliche Hinweise. Zwar verweist er darauf, daß er in seltenen Fällen kurze Sätze aus den Schriften seiner Freunde entlehnt habe, aber diese Bemerkung ist irreführend, wenn man weiß, daß Humboldt eine riesige Korrespondenz führte und im 'Kosmos' seitenweise aus Briefen und unveröffentlichten Schriften anderer zitiert. Mehrfach konnte er auf eine 'Generalerlaubnis' von Kollegen (z. B. von Charles Darwin) verweisen, ohne besonderen Nachweis zitieren zu dürfen, aber Humboldt ging soweit, Briefe in kleine Teile zu zerschneiden und sie in seine thematisch geordneten Sammelmappen für den Kosmos einzufügen.Der Autor offenbart sich in seinen Methoden als sehr modern, er agiert als Zentrum eines riesigen Netzwerks, das funktional und fachübergreifend war.
Es schmälert nicht die Leistung des 'Meisterdenkers' Humboldt, zu wissen, daß es viele der größten Wissenschaftler seiner Zeit als Ehre betrachteten, ihn mit Ergebnissen, Recherche, Experimenten und Korrekturen bei der Erarbeitung seiner 'panoramischen Darstellung' zu unterstützen.