AHA-BUCH

"Nur politisch Würdige". Die DFG-Forschungsförderung im Dritten Reich 1933-1937

 Buch
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I

109,95 €*

Alle Preise inkl. MwSt. | zzgl. Versand
ISBN-13:
9783050038773
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
07.04.2004
Seiten:
414
Autor:
Lothar Mertens
Gewicht:
920 g
Format:
249x177x37 mm
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Gerade die ersten formatierenden Jahre der NS-Wissenschaftspolitik blieben bislang weitgehend unberücksichtigt. Die Untersuchung von L. Mertens stellt sich der forschungsleitenden Fragestellung, wie die Forschungsförderung der DFG im totalitären Staat nach 1933 ablief, wer und was (Themen, Fachbereiche) gefördert wurde, welche Kriterien bei der Stipendiatenauswahl eine Rolle spielten. Weiter wird eine zentrale institutionsinterne Veränderung behandelt: die Schaffung einer Personalstelle, welche die politische und rassische Überprüfung der Stipendienbewerber vornahm und vor allem unter ihrem ersten Leiter in den Jahren 1934 35 zahllose Auskünfte bis hin zur Geheimen Staatspolizei und NSDAP-Stadtleitungen einholte.
Aus dem Inhalt:
1. Kapitel: Institutioneller Rahmen - 2. Kapitel: Überwachungsinstitution. Das Personalamt - 3. Kapitel: DFG-Kontakte zur Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft - 4. Kapitel: Empirische Ergebnisse - 5. Kapitel: Irrtümer der DFG-Förderung - 6. Kapitel: Eine Erfolgsbilanz? - 7. Kapitel: Textauszüge aus politischen Gutachten
Gerade die ersten formatierenden Jahre der NS-Wissenschaftspolitik blieben bislang weitgehend unberücksichtigt. Die Untersuchung von L. Mertens stellt sich der forschungsleitenden Fragestellung, wie die Forschungsförderung der DFG im totalitären Staat nach 1933 ablief, wer und was (Themen, Fachbereiche) gefördert wurde, welche Kriterien bei der Stipendiatenauswahl eine Rolle spielten. Weiter wird eine zentrale institutionsinterne Veränderung behandelt: die Schaffung einer Personalstelle, welche die politische und rassische Überprüfung der Stipendienbewerber vornahm und vor allem unter ihrem ersten Leiter in den Jahren 1934 35 zahllose Auskünfte bis hin zur Geheimen Staatspolizei und NSDAP-Stadtleitungen einholte.